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Thema 14: Gottes Gericht - Freispruch durch Jesus

Der Mensch ist ein moralisches Wesen. Er kann beurteilen und wählen. Das macht seine Persönlichkeit aus. Römer14,12

1. Wofür hält Gott Gericht?

1. Gottes Charakter wird gerechtfertigt - Liebe und Gerechtigkeit. 2. Gottes Gesetz wird gerechtfertigt.
3. Die Gläubigen werden gerechtfertigt.
4. Es wird entschieden, wer gerettet wird und wer nicht.
5. Satan und Ungläubige werden schuldig gesprochen.
6. Satan und Ungläubige bekommen ihre Strafe - ewiger Tod.

=> Die Sünde darf nicht in den Himmel!
Daniel 7,9.10 Eine Schilderung des himmlischen Gerichts.

2. Die Bücher des Himmels

Was wird im Gericht berücksichtigt?
1. Das Buch des Lebens                           Offenbarung 20,15
2. Bücher                                                  Offenbarung 20,12
3. Das Gewissen                                      Römer 2,14.15
4. Alles - Taten und Gedanken                 Prediger 12,14
5. Alle werden gerichtet                           2. Korinther 5,10

3. Der Maßstab im Gericht

Jakobus 2,12 Das Gesetz der Freiheit - die Zehn Gebote.

4. Die Zeit des Gerichts

Offenbarung 22,12 Das Gericht beginnt vor Jesu Wiederkunft, weil dann bereits entschieden sein muss, wer gerettet wird.
Offenbarung 14,7 Gottes Gericht hat bereits begonnen!


Daniel 7,25-27
Eine grobe Zeiteinteilung des Gerichts. Drei Zeitepochen:


 

Das Gericht beginnt also nach 1798 und endet vor Jesu Wiederkunft.
In Daniel 8,14 wird die Zeit des Gerichts genauer bestimmt. Wörtlich
hießt es: "Das Heiligtum wird wieder gereinigt."

1. Welches Heiligtum ist gemeint?
Das Heiligtum im Himmel:
1. Nach Vers 17 geht es um die Zeit des Endes
2. Die Reinigung des Heiligtum findet nach dem Auftreten des kleinen Horns statt - nach 1798.
3. Seit 70 n.Chr. existiert das irdische Heiligtum, der Tempel in Jerusalem, nicht mehr.

Hbr 8,1.2 Jesus - unser Hoherpriester im himmlischen Heiligtum.

2. Was bedeutet die Reinigung des himmlischen Heiligtums ?

Im alttestamentlichen Heiligtum gab es zwei Dienste:

 


Einmal im Jahr feierte das ganze Volk Israel den Versöhnungs- und Gerichtstag (3. Mose 16; 23,27-33), auf den sich jeder durch Gewissenserforschung und Sündenbekenntnis vorbereiten sollte. An diesem Tag opferte der Hohepriester unter anderem einen Schafbock, nahm etwas von dessen Blut und ging damit durch den Vorhang in das Allerheiligste. Dort sprengte er das Blut auf den Deckel der Bundeslade. Dann verließ der Hohepriester wieder die Stiftshütte und übertrug die gesamten vom Volk bereuten Sünden symbolisch auf einen zweiten Bock. Ein Mann brachte diesen Bock in die Wüste, wo das Tier umkommen sollte. Damit wurde die Schuld des Volkes, die sich während des Jahres angesammelt hatte, von der Stiftshütte genommen. Das Heiligtum war gereinigt.
Für den, der Gottes Vergebung nicht in Anspruch nehmen wollte, war dieser Tag ein Gerichtstag. Er sollte aus dem Volk ausgerottet werden. Für alle, die Gottes Angebot annahmen, war dieser Tag aber ein Freudentag, denn ihre Beziehung zu Gott war bereinigt und erneuert.
Die Reinigung des himmlischen Heiligtums bedeutet also den Beginn des himmlischen Gerichts.


Die 490 Jahre weisen auf Christus, unseren Erlöser hin, die 2300 Jahre auf Christus, unseren Fürsprecher im Gericht.

5. Das Gericht vor Jesu Wiederkunft

1. Es begann 1844                                                   Da 8,14
2. Es beginnt am Hause Gottes                               1 Pt 4,17
3. Jesus Christus ist Richter und Fürsprecher          Hbr 7,25
4. Es wird vor Jesu Wiederkunft abgeschlossen      Offb 22,11
5. Bei seiner Wiederkunft bringt Jesus den Lohn     Offb 22,12


Stellen wir uns vor, Abels Name wird aufgerufen!
Jesus tritt vor und sagt: "Vater, dieser Mensch gehört zu mir. Er hat gesündigt, aber er hat seine Sünden bekannt. Mein Blut wurde für ihn vergossen. Seine Sünden sind bedeckt. Ich starb für ihn. Lösche seine Sünden aus dem Buch aus. Er bekommt das ewige Leben!"

  • Für die Ungläubigen tritt keiner ein!
  • Freispruch bekommen wir nur durch Jesus!

6. Die drei Phasen des Gerichts 

 

 

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